28. Oberlausitzmeisterschaft der Senioren gestartet

Nachdem das Turnier auf Grund der Pandemie zweimal verschöben werden musste, erfolgte am 04.07.2021 der Start im dritten Anlauf. Die Teilnehmerzahl hat sich auf Grund Erkrankungen im Familienumfeld leider nochmals verringert, so dass letztlich 14 Schachspieler aus Sachsen, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Tschechien um die Krone des Oberlausitzmeisters 2021 kämpfen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass mit Frau Michalek wieder eine weibliche Spielerin am Turnier teilnimmt.

Bereits im Vorfeld hatten einige Schachspieler auf Grund der Pandemie und noch fehlender Zweitimpfung abgesagt und leider sind einige treue Stammspieler in den letzten zwei Jahren auch verstorben.

Die erste Runde brachte abgesehen von einigen Unentschieden durch wertzahlenmäßig schwächer einzuschätzende Spieler keine großen Überraschungen.

2. Runde Oberlausitzmeisterschaft und Start Sparkassenschnellschach

In der zweiten Runde konnten nur die Schachfreunde Jandke und Baumann ihre weiße Weste behalten, wobei der Sieg von Schachfreund Baumann gegen Schachfreund Strehlow sicher ebenso eine Überraschung darstellt wie das Remis von Peter Thalheim gegen Wilfried Gläser und der Sieg von Henry Lansky gegen Helmut Tritzschler.

Am Nachmittag wurde das 21. Sparkassenschnellschachturnier gestartet, an dem sich erfreulicherweise 10 Turnierteilnehmer beteiligen. Nach den ersten 5 Runden führt  erwartungsgemäß und ohne Verlustpartie Schachfreund Manfred Jandke vor Barbara Michalek, die wieder einen sehr starken ersten Turniertag  verzeichnen konnte. Das Turnier wird am Dienstag mit den Runden 6 bis 9 fort

3. Runde Oberlausitzmeisterschaft und Endstand Sparkassenschnellschach

In Runde 3 konnte Schachfreunde Jandke gegen Schachfreund Baumann seiner Favoritenrolle gerecht werden und hat nunmehr bereits einen Punkt Vorsprung auf das noch zahlenmäßig große Verfolgerfeld. Eine Überraschung stellt sicher der Sieg von Peter Thalheim gegen Ralf-Dieter Werl dar. Der Turnierleiter hatte leider vergessen sein Handy abzuschalten, so dass Schachfreund Tritzschler schon nach 5 Zügen zu seinem ersten Punkt kam.

Am Nachmittag wurde das 21. Sparkassenschnellschachturnier beendet. Bereits vor der letzten Runde stand Schachfreund Jandke von Glaskönig Döbern als Gewinner fest und siegte ohne Verlustpartie mit 8 Punkten vor Schachfreund Gläser, SK Anderten, der am zweiten Tag alle seine Partien gewinnen konnte, mit 6,5 Punkten und Eduard Dreyer vom Löbauer SV mit 5,5 Punkten.

4. Runde Oberlausitzmeisterschaft

In Runde 4 gab es ein relativ zeitiges Remis zwischen den beiden Turnierfavoriten Manfred Jandke und Wilfried Gläser, wodurch der tschechische Schachfreund Zdeněk Hnat durch seinen Sieg bis auf einen halben Punkt aufschließen konnte. Somit ist am Donnerstag eine interessante Partie am Brett 1 zu erwarten. Nach wie vor hervorragend hält sich Peter Thalheim vom SV Schwarz-Weiß Königsbrück der zwischenzeitlich auf Rang 3 vorgerückt ist.

5. Runde Oberlausitzmeisterschaft

Schachfreund Manfred Jandke vom Schachverein Glaskönig Döbern konnte auch die Spitzenpartie gegen Znedek Hnat für sich entscheiden. Da Peter Thalheim aber ebenfalls gewinnen konnte, beträgt der Vorsprung weiterhin nur einen halben Punkt. Am morgigen Freitag kann somit im Duell der beiden Führenden bereits eine gewisse Vorentscheidung fallen, wobei auch Eduard Dreyer vom Löbauer SV noch seine Chance gewahrt hat.

6. Runde Oberlausitzmeisterschaft

Auch die 6. Runde konnte Manfred Jandke vom Schachverein Glaskönig Döbern für sich entscheiden und steht somit auf Grund der besseren Wertung bereits vor der letzten Runde als Turniersieger fest. Schachfreund Eduard Dreyer vom Löbauer SV hat zwar seine Partie ebenfalls gewonnen und könnte theoretisch nach Punkten noch aufschließen, hat aber die schlechtere Wertung, da er den direkten Vergleich verloren hat.

28.Oberlausitzmeisterschaft der Senioren beendet

Am letzten Spieltag konnte Frau Barbara Michalek nach langem Kampf ihre Partie gegen den bereits feststehen Turniersieger Manfred Jandke remis halten und somit einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung erzielen. Evduard Dreyer hatte sich zuvor von Peter Thalheim ebenfalls remis getrennt, so dass er vor diesem den zweiten Platz erreichen konnte. Peter Thalheim sicherte sich mit diesem Unentschieden gleichzeitig den Turniersieg bei den über Siebzigjährigen.


Lothar Schmidt


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